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Krachmakers – Krachmakers

Krachmakers – Krachmakers
Genre: Punk

Das Wort „Lärm“ (auch Krach genannt), stammt vom italienischen Wort „all’arme“ (Alarm) ab. Genau diesen Alarm wollten Dennis , Markus und Dirk im Jahr 1989 musikalisch verwirklichen und beschlossen, aus einer Bierlaune heraus, eine Band zu gründen. Der Name Krachmakers war schnell gefunden und schäbige Instrumenten Komplett-Sets wurden selbstredend angeschafft. Nach kurzer Zeit stoß Holger zur Band hinzu. Ein Proberaum im hessischen Asslar (Lahn-Dill Kreis) wurde von den Krachmakers selbst hergerichtet und anschließend als zukünftiges Hauptquartier bezogen.

Erste Krawallgeräusche wurden fabriziert, aber eigentlich stand ein stets mit Dosenbier gefüllter Kühlschrank sehr weit oben auf der Prioritätenliste. Dennoch wurde im Jahr 1990 ein heute recht kultiges Kassetten Demo live im Proberaum aufgenommen. Ein weiteres folgte noch ein knappes Jahr später. Leider kam es kurz darauf zur freundschaftlichen Auflösung der Band und man verlor sich daraufhin auch recht schnell aus den Augen.

25 Jahre später tauchten beim Aufräumen die oben erwähnte Kassetten Demos wieder auf und Bassist Dirk beschloss, die neuen Medien zu nutzen und die Musik bei Youtube einzustellen. Er begab sich zeitgleich auf die Suche nach den alten Weggefährten und konnte über einige Umwege schließlich Gitarrist Dennis ausfindig machen. Zusammen gelang es auch den Kontakt zu Schlagzeuger Markus und Sänger Holger wieder herzustellen. Man verabredete sich zu einem Treffen, bei welchem man spaßeshalber auch mal wieder einen Höllenlärm fabrizieren wollte.

Nun, nun liegen die besagten Songs bei uns in der Redaktion vor. Zwei Songs und diese zwei haben einen 80er Kultsound. Es muss Schicksal sein, 25 Jahre alte Songs wieder zu beleben. Die Zusammenstellung, das Rauhe und ruppige lässt KRACHMAKERS zu einem geilem Werk entpuppen. Man muss sich da die frage stellen, warum musste eine lange Unterbrechung sein? Die Herrschaften haben potenzial. Nur weiter so. Genau diesen Sound braucht die Punkrock Szene.

Fazit: Rauh und ruppig. Kurz und knackig. KRACHMAKERS lassen 25 Jahre vergessen machen. Wer weis was da noch kommen wird. Top.

Tracklist

1. The Anti Patience Song

2. Stanislaw Petrow

Text: Rock´n´Otte