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Hereditary – Sin

Hereditary – Sin
Genre: Death Metal

Mit „SIN“ bekommt der Hörer genau das, wofür HEREDITARY bekannt sind: Death Metal, irgendwo zwischen Brutal Death und Death Grind! Modernere Elemente des Brutal Deaths finden sich genauso wie einige Old School Einflüsse wieder, was „SIN“ zu einem ziemlichen Bolzen brutaler Musik macht! Positiv abgerundet wird das Ergebnis durch die brutalen und tiefen Growls, die schon mal in humanes Breebree abrutschen und durch Screams vom Gitarristen unterstützt werden.

Die ersten beiden Lieder kloppen durch das gehobene Uptempo und verirren sich hier und dort schon mal in recht ordentliche Blastbeats. „SIN“ bieten einem so einiges, vor allem auch etwas untypisches. Größtenteils wird natürlich vorwärts gekämpft. Allerdings knüppelt man nicht nur durch. Gelegentlich wird es sogar nahezu verträumt-melodisch, kurz bevor man – beispielsweise mit einem wohlplatzierten Break und anschließendem Geblaste – auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Eine gewisse Eingängigkeit der Songs ist nach mehrmaligem Hören ebenso gegeben wie eine – wenn auch nicht allzu große – Eigenständigkeit der Songs untereinander. Die Vocals von Frontmann Nils passen bestens zum Dargebotenen. Wer’s gerne auf die Fresse braucht, ist hier bestens bedient! Aufgelockert durch kraftvolle Uptempo-Passagen und walzende Midtempobrecher ist dieser böse, düstere Wutklumpen gefundenes Fressen für alle, die was auf Trends scheißen.

Fazit: Auch wenn sich alle Lieder der Scheibe auf gleich hohem Niveau bewegen und nach mehrmaligem Hören einen ziemlich hohen Wiedererkennungswert entwickeln, so sind die Tracks „Evilution“ und „Angel Of Decay“ hervorzuheben. Zwei geniale Tracks.
Tracklist

1. Prophecy of Fear
2. Resurrected Persecutor
3. Desolate Cremation
4. Buried in Exploited Flesh
5. Impurity
6. Evilution
7. Pelagos
8. The Sound of Pestilence
9. Angel of Decay
10. Vengeance
11. Flesh & Bones
12. Sacharja
13. Inception of the End

Text: Rock´n Otte