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Interview mit Andy, Max und Dirk von NMAC (19. April 2018)

Hey Andy. Danke das du dir Zeit nimmst. Wie ich erfahren habe von dir, sitzt du gerade am Rhein. Und das nicht alleine. Stell dich mal vor sowie deine Begleitungen!
Moinsen Otte – erstmal Danke, dass du dir für uns Zeit nimmst. Korrekt, ich sitze mit unserem Basser Max und dem Mädchen-Für-Alles Dirk sowie einigen Arbeitskollegen in Bonn am Rhein am alten Zoll. Bei dem Wetter kann man ruhig mal entspannen.

Ich hatte die Ehre euch bereits schon kennenzulernen als NMAC. Was macht die Band so besonders?
Puhh…das ist schwierig. Ich würde einfach mal sagen, wir wissen durch die Erfahrung die wir alle bereits mit anderen Kapellen gesammelt haben ganz gut, was wir wollen und was nicht. Wir liegen Humor-technisch alle auf einer kruden Wellenlänge. Und wir sind extrem dicke miteinander, mehr La Familia als ne schnöde Band. Am wichtigsten aber: wir wollen einfach Spass haben. Unterwegs, im Proberaum und auf der Bühne. Passt halt wie die Faust aufs Auge!

Wie sieht dann das Songwriting bei dir mit den Jungs aus? Übernimmst du die Texte oder gibt jeder seinen Teil dazu?
Texte sind komplett mein Metier, da lass ich mir auch nicht reinreden. Da bin ich extrem eigen. Die anderen bekommen meistens das Thema mitgeteilt, die Texte zu lesen gibt’s erst wenn ich aufgenommen hab und die 1000%ig fertig sind. Ich hab da aber auch alle Freiheiten und die Jungs vertrauen mir da. Beim Songwriting generell ist das unterschiedlich. Jeder schleppt mal Ideen an und wir arbeiten viel gemeinsam am Arrangement. Da hat sogar Dirk immer mal wieder geile Ideen beigesteuert. Macht Spaß.

Es gibt bestimmte Themen die viele Bands mit ihren Texten wiedergeben. Welche Themen werden von dir Andy, gerne in Songs eingebracht bzw. eventuell verarbeitet?
Gerne ist das falsche Wort…ich behandle eigentlich immer das was mich beschäftigt. Das sind „Zwischenmenschlichkeiten“ und Emotionen und Dinge die mich umtreiben. Manchmal muss das sein, damit ich das aus mir raus hab. Ist dann so ein bisschen therapeutisch. Einfach, das was in mir vorgeht. Was jedenfalls nie bei uns zu finden sein wird ist politisches. Ich hab zwar meine Meinung und Einstellung aber die muss ich nicht jedem auf die Nase binden. Wer mich fragt bekommt Antworten. Abdrucken werden wir die aber nie…da bin ich strikt.

30730072_1650160291766359_8869344587089444864_nDa ihr ja gemütlich am Rhein sitzt, macht doch mal spontan ein Selfi von euch.

Nun, vor ein paar Wochen habt ihr euer neue Scheibe veröffentlicht. Max, wie waren die Aufnahmen für dich? Gab es Momente an denen du dachtest „ach scheiße, schon wieder“?
Natürlich hab ich alles ultra tight innerhalb von 30 Minuten im Kasten gehabt. Der Rest war nur fürs Video … ne Quatsch. Wenn man’s geil haben will, muss man halt mehrfach ran!

Gibt es für dich Max einen Song auf „Split Second“, der dein Persönlicher Favorit ist? Wenn Ja, warum genau dieser?
Detached – einfach ein geiler Basslauf.

Welcher ist dein Favorit Andy? Gibt es einen oder sind sie es alle samt?
Hmm…mittlerweile gibt’s mehrere. Allegiance wegen der Message, Detached wegen dem Groove. Aber am meisten Bulldozer und Battle Ready, weil die Live am meisten Spaß machen!

Dirk, Du wirst Mädchen für alles“ genannt. Was tust du dafür, dass die Jungs dich so betiteln?
Dirk: Überlegt lang … Blasen, blasen, blasen! Und schlucken.

Andy: Dirk ist nicht immer so oberflächlich. Der macht halt alles…Booking, Management, Songkritik beim Schreiben. Und er ist immer da wenn er aus dem Käfig darf.
Martin

Ich kenne sein leid. Booking und Management ist oft ein hartes Stück Arbeit. Dirk: Welcher Song ist eigentlich dein Favorit der Jungs?
Nein!!! Blasen und schlucken ist harte Arbeit! So! Da ich eindeutig aus der Metalecke komme, favorisiere ich natürlich Battle Ready! Ich finde aber, dass Allegiance beim Durchhören der Platte ne richtig gute Figur macht.
Martin

Andy und Max: Wenn ihr euren Stil vergleichen müsstet, zu welcher Art von Mainstreamband, würde sie dann passen?
Wir zwei beide würden uns persönlich mit Pantera und Marcus Miller vergleichen. Musikalisch würden wir NMAC als Bastard all unserer Einflüsse bezeichnen: NuMetal, Hip-Hop, Metal, Death Metal und und und… Am ehesten ne heavy Korn Bizkit Version.

Das wäre die nächste Frage gewesen. Inwiefern begleichen euch eure Einflüssen?
Hm. Da hat schon jeder seine Baustellen. Aber als gemeinsame Einflüsse: Limp Bizkit, Korn, hed P.E. und Static-X.
Martin

Was sind eure weiteren Pläne?
Max: Koks und Nutten.
Dirk: Weiter Spaß haben, noch bessere Songs schreiben, geilere Gigs.
Andy: Auf jeden Fall jetzt erst mal richtig Gas geben…Mehr Gigs, mehr Songs, Promo, Rumkommen…aber am Wichtigsten: Spaß!

Ich danke euch für das Interview und wünsche euch noch einen schönen Abend am Rhein. Die letzten Worte gehören euch….
Danke für deine Zeit und den Support! Besucht uns auf FB, Instagram, YouTube und Spotify! Und lest Blattturbo! Danke Otte!