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Ribbit – Es geht nichts mehr rein!

Ribbit – Es geht nichts mehr rein!
Genre: Grunge, Hardrock, Metal, Punkrock
Erscheinungstermin: 02.02.2018
Label: FBP Music

RIBBIT, eine zwei Frau und zwei Mann starke Vierer-Kombo aus Mainz, welche seit dem Jahr 2009 mit ihrem unverwechselbaren Sound die Bühnen Deutschlands unsicher machen. Mit ihren deutschsprachigen Texten strahlen die durch irre Zufälle zusammengewürfelten Musikerinnen und Musiker (Manu, Momo, Seb und Kaddi) bei ihren Live-Shows pure Lebensfreude aus, welchen mit harten Gitarren-Riffs, knackige Drums und groovige Basslines Ausdruck verliehen wird. Ihrem Motto: „Na, worauf wartest du? Komm auch du, hör´ zu!…“ sind wir gefolgt.

„Heiliger BimBam!“ dachte ich mir, als der Opener „Ja wann!?“ einläutete. Der Song ist eine Kampfansage an den inneren Schweinehund, der mit Punkrock gestylte Gesang und die funkigen Grooves laden auf ein abwechslungsreiches Tape ein. So wird dem Hörer auch schon mit der zweiten Nummer „Irgendwo/Nirgendwo“ eine eher melancholische und ruhigere Nummer geboten. Der Sound lässt sich auch hier nur schwer einordnen, Musikliebhaber bekommen ein breites Angebot musikalischer Genre zu hören. Der Track „Blick ins Ich“ bietet ein grooviges Grundgerüst, dessen Sound ich als Grunge´n`Roll bezeichnen würde. „Wer Wind sät“ lässt Metalherzen höher schlagen, die fetten Riffs am Bass gehen tief unter die Haut und sorgen neben den Drums für ausgelassenes mitrocken.“Es war einmal…nicht“ erscheint zunächst als Rockballade, doch durch den gekonnten Sprung ins Gefilde des Punkrock, wirkt der Song druckvoller und bietet dem Hörer die wohl härtesten Solo-Riffs auf dem Album.

Der Track „Konsum 2.0″ groovt von vorn bis hinten, spätestens hier dürfte niemand mehr still sitzen oder stehen können. Auch „Grauzone“ glänzt mit facettenreichen und spielerischen Elementen verschiedener musikalischer Elemente, denn hier hat sich die Band neben Punk- und Funk Rock noch etwas anderes einfallen lassen. Mit dem vorletzten Song „Wo bist du nur hingekommen“ ist nochmal sehr gut herauszuhören, wieviel Leidenschaft die Musiker und Musikerinnen in RIBBIT stecken, insbesondere macht sich das nochmal im Gesang und in den harten Riffs bemerkbar. Und im letzten Song „Ohne Grund“ angekommen, bemerkt man das RIBBIT ein breites Publikum ansprechen. Der chillige Ausklang des Album lehnt sich ein bisschen an Blues Rock an, welcher mir als emotionalster Song vorgestellt wurde.

Fazit: RIBBIT sprechen mit ihrem Album ein breitgefächertes Publikum an, in eine Kategorie lassen sie sich nicht stecken. Und das macht sie so außergewöhnlich gut!

Tracklist

01. Ja wann!?
02. Irgendwo/Nirgendwo
03. Blick ins Ich
04. Wer Wind sät
05. Es war einmal…nicht
06. Konsum 2.0
07. Grauzone
08. Wo bist du nur hingekommen
09. Ohne Grund

Text: Melanie Busch