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Interview mit den Deutschrockern von HIMMELSTÜRMER

Abend zusammen. Danke das ihr euch extra für dieses Interview versammelt habt. Nun, stellt euch doch mal unseren Lesern vor. Wer seid ihr und wer ist bei euch für was zuständig?
Servus! Wir sind die Band Himmelstürmer aus Breitenberg (Niederbayern). Wir machen Rock mit deutschem Gesang. Zurzeit warten wir sehnsüchtig auf unser kommendes Album, das am 01.06.18 auf den Markt kommt. Seit November 2015 sind wir in der jetzigen Besetzung: Julia, auch Hexe genannt (Vocals) Sie schreibt Songs und performt als Frontfrau auf der Bühne, Matze (Guitars and Vocals) Er gründete mit Julian (Bass) 2013 die Band und managed alles was so anfällt. Auch er schreibt unsere Songs und rockt auf der Bühne seine Gitarren, Julian, auch „Kuschi“ genannt (Bass). Ebenfalls ein Gründungsmitglied. Er ist die tiefen Töne zuständig und trägt zum fetten Sound unserer Songs bei und Max (Drums) Nach langer suche nach einem Drummer, stieg Max 2014 in der Band ein. Er kümmert sich um die technischen Sachen und gibt auf der Bühne den Beat an.

Julia, als Frau in einer Mehrheit von Männern in der Band. Wie ist das für dich? Wer hat die Hosen sozusagen an? Du oder die Jungs?
Also die Hosen hab definitiv ich an! Wenn mir was nicht passt sag ich das auch!

Wie geht ihr damit um Max, Julian und Matze? Nehmt ihr alles hin oder bietet ihr Julia Parole?
Also es ist so…
Regel 1: Julia hat immer Recht.
Regel 2: Wenn sie mal nicht Recht hat, dann tritt automatisch Regel 1 in Kraft. Ne, Eigentlich sind wir uns fast immer einer Meinung!

Dennoch sind die Regeln nicht schlecht. Wollen wir mal auf das Musikalische kommen. Was wird von euch in den meisten Songs , thematisiert? Gibt es irgendwas, was besonders hervorsticht?
In unseren Songs geht es um Vergangenheit unseres Lebens, aber auch Themen die uns persönlich am Herzen liegen. Wie zum Beispiel Personen die man verloren hat, aber auch welche die man verabscheut.

Gab es bereits einen Song, wo ihr lange dran gearbeitet habt in einer diesen Situationen?
Ja Songs wie „Verpiss Dich“. Es geht um eine Person, von der man in der Vergangenheit sehr verletzt und betrogen worden ist. In „Für Immer“ geht es darum, einen geliebten Menschen verloren zu haben. „Für immer bist du in meinem Herzen, ein Stück das mich begleitet, bis wir uns wieder sehn.“ — Refrain- In Songs dieser Art kann man seinen Schmerz gut verarbeiten.

Wie schwierig war das Schreiben dieser Songs? Hat es lange gedauert bis ihr diese Live spielen konntet?
Es ist nicht schwer gefallen diese Songs zu schreiben, da es Themen sind mit denen wir uns gut identifizieren können. Das Einstudieren nahm etwas mehr Zeit in Anspruch, da man das Beste aus den Songs herausholen wollte.

Man hört heraus, dass es euch gut getan hat. Wollen wir das ganze mal wieder etwas auflockern. Wer von euch, würde wen von euch, mit auf eine verlassene Insel nehmen und warum?
Julia: Ich nehm mir Matze mit… Er hat so ne große Nase, da hat man immer Schatten! Nee Spaß beiseite.. Uns gibt es nur im Gesamtpaket!

2013 habt ihr euch entschlossen, zusammen eine Band zu gründen. Wie sah die Gründung an dem Tag aus?
An diesem Tag saßen wir im Wohnheim der Berufsschule zusammen. Unsere Instrumente hatten wir immer dabei und „jammten“ vor uns hin. Am Ende war klar, wir müssen eine Band gründen.

Wie kam es dabei zum Bandnamen? Steht er für irgendwas bestimmtes?
Das werden wir eigentlich immer gefragt, aber eine genaue Antwort darauf haben wir nicht. Wir haben lange überlegt und uns viele Namen einfallen lassen. Aber am Ende hatte ein Song eines berühmten Gitarristen den Bandnamen geprägt.

Was war, in den letzten zwei Jahren, dass peinlichste was euch auf der Bühne passiert ist?
Im Januar verschwand Kuschi plötzlich von der Bühne. Und keiner wusste wo er hin wollte. Es stellte sich heraus, er musste aufs Klo

Na das nenne ich mal – ein geiles Highlight. Nun – Am 1.6.2018 kommt euer Album „Wir werden keine Engel“. Wie sehr freut ihr euch darauf?
Ganz ehrlich, wir können es schon gar nicht mehr erwarten. Vor allem sind wir auf das Feedback der Fans gespannt.

Ein Album bedeutet auch immer, dass man viel Zeit investiert. Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden wart?
Es hat ziemlich genau ein Jahr gedauert bis das Album fertig war.

Julia, Welcher Song auf „Wir werden keine Engel“, ist dein Favorit?
Definitiv „Ich Renn“

Wie sieht es mit euch aus Matze, Max und Julian? Welcher ist euer Favorit und warum gerade der?
Julian: „Wir werden keine Engel“, weil mir der Sound und der Text am Besten gefällt. Max: „Verpiss Dich“, das ist der anspruchsvollste Song für Drums in diesem Album. Matze: Eigentlich hab ich keinen Lieblingssong vom Album. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre es „Für Immer“, da ich es für ein verstorbenes Familienmitglied geschrieben habe.

Welcher Song brauchte am meisten eure Konzentration?
„Wir werden keine Engel“, diesen Song haben wir sogar zwei mal aufnehmen müssen.

Was steht bei euch bis zum 1.6. noch an?
In erster Linie Album-Promo und Konzert-Vorbereitungen für das Album-Release. Eventuell der ein oder andere Akustik-Gig, ist aber noch in Planung

29197048_1657293430972707_7526391721895133184_oBevor wir nun zum Ende kommen, macht doch ein verrücktes Selfi von euch. Und führt folgenden Satz zu Ende: Wir werden keine Engel weil,…
… es im Himmel kein Bier gibt.

Ich bedanke mich für eure Zeit und das Interview. Die Anschließenden Worte überlasse ich euch!
Wir bedanken uns bei dir für deine Zeit. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Wir würden uns freuen, sich auf dem ein oder anderem Konzert zu sehen.
Keep on Rock’in – eure Himmelstürmer