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Interview mit Elossa

Hallo, schön das ihr euch die Zeit für ein Interview genommen habt. Warum der Bandname „Elossa“?
Ein wunderschönen guten Tag, zunächst empfanden wir im Namen „Elossa“ eine gewisse Klangästhetik. Wir waren ein bisschen müde vom Trend, seine Band mit gefühlt 17 englischen Wörtern zu betiteln. Man liest das Wort und kann es aussprechen, ohne sofort eine Assoziation parat zu haben. Das fanden wir gut. „Elossa“ kommt aus dem Finnischen und steht für Lebendigkeit, welche wir in so vielen Facetten wie uns möglich in Musik und Text ausdrücken und thematisieren wollen. So löste diese Begrifflichkeit in uns schlicht und einfach ein passendes Gefühl aus.

Wie habt ihr euch zusammengefunden? War es eher Zufall oder geplant euch des Genre Balrock (Metal/Punk/Rock) einzuordnen und wie kam es zu dieser musikalischen Kombination?
Ich bin mir nicht sicher, ob unsere „Findungsgeschichte“ spektakulär oder absolut langweilig ist. Letztlich tut sie nichts zur Sache, da vermutlich jede gute Bandgeschichte schon mindestens einmal geschrieben, erzählt und bis ins letzte ausgeschmückt wurde. Ansonsten kann man mal auf elossaband.de nachschauen. Da gibt’s ausführliche Infos über unser Zusammenkommen. Wir sind einfach drei Typen, die bisschen Bock auf Mukke haben und mit ihren Texten „das Maul aufmachen“ wollen. Das eigenkreierte Genre „Balrock“ war nie direkt geplant, aber ich glaube es war von Anfang an klar, in welche Richtung es gehen soll. Die Härte des Metals, das wilde Herz und die Rebellion des Punks verbunden mit der Kompromisslosigkeit und Freiheit des Rocks – und zwischendrin ein Chorus der uns und die Zuhörer immer wieder einholt, unter die Arme greift und im besten Falle mit dem nötigen Quäntchen Vertrauen, Zuversicht und Bizeps übergießt, um auch mal in unangenehmen Situationen und Phasen das Lächeln nicht zu verlernen. Ironie, Humor, liebevolle Umarmungen sind uns dennoch genauso gern geladene Gäste und Begleiter im Bandleben. Das ist unsere Vision, unsere Zugpferde vor der Gruppenkutsche. Ob uns das gelingt, bleibt natürlich zu hinterfragen, aber diese Idee ist so süß und nahrhaft, dass wir bisher noch lange nicht satt wurden – im Gegenteil, der Hunger wächst stetig.

Weihnachten steht ja nun vor der Tür.Wie werdet ihr die besinnlichen Tage verbringen? Bei euren Familien oder als Band zusammen?
Sowohl als auch. In einer mittelmäßigen Seifenoper würde ich wohl schreiben: „Die Band ist so was wie unsere Familie.“ Vielleicht ist da auch bisschen was dran. Man trifft sich mehrmals in der Woche, kennt sämtliche Macken und Talente untereinander und dennoch findet man hier und da immer noch ein Lückchen, mit welchem man den Gegenüber zum Grinsen oder auf die Palme bringen kann. Natürlich lassen wir uns bei unseren Familien blicken, jedoch wird der eine oder andere herzliche Kontakt bandintern über die besinnlichen Tage nicht wegfallen. Zumal wir am 29.12. in unserer Heimat unser persönliches Jahresabschluss- und „Ciao 2017“-Konzi haben. Mit Konzerten zu Hause machen wir immer wieder wundervolle Erfahrungen, da Freunde, Familie, neue Leute und die Band zusammentreffen. Ich vermute (und hoffe für die Zuhörer), dass wir in den Tagen davor noch das ein oder andere mal den Übungsraum aufsuchen. 😉

Wie wird es bei euch weitergehen 2018? Habt ihr schon konkrete Pläne?
Spielen, spielen, spielen. Clubgigs und das ein oder andere Festival stehen in unserem Visier, doch auch das Werkeln an den neuen und alten Song im Übungsraum ist unsere Priorität. Wenn wir uns 2018 bereitfühlen, gehen wir vielleicht auch paar Aufnahmen neuer Songs an. Wir haben jedoch keinen Stress und wollen uns alle Zeit nehmen, um ein starkes Ergebnis zu erzielen. Während wir in unseren ersten beiden Alben REVOLUTION und GALAXIE unsere Stileinflüsse so auslebten, in dem ein Song punkiger, ein weiterer metaliger, ein anderer rockiger ist, fließen diese Einflüsse in den neuen Liedern noch bisschen enger zusammen, was der Sache noch bisschen mehr „eigene Note“ verleiht und uns noch mehr kickt. Eins steht fest: Ob 2018 oder später… Das nächste Album wird ein Axtschlag und für uns das bewussteste Werk bisher. Man darf sich darauf freuen.

Danke das ihr euch die Zeit genommen habt uns diese fragen zu beantworten. Nun überlassen wir euch das letzte Wort.
Richtig so. Es ist gut für’s Ego, das letzte Wort zu haben. Wir bedanken uns herzlich bei euch für die Möglichkeit, uns kurz vorstellen zu dürfen. Allen Lesern, Hörern, Musikfreunden und eurem Team möchten wir auf diesem Wege noch friedliche Tage im Jahre 2017, sowie ein spannendes, erlebnisreiches und glückliches neues Jahr wünschen/befehlen. Lasst es euch gut gehen! in Liebe
eure Elossaner