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Zerogod – Microcosmic Chaos

Zerogod – Microcosmic Chaos
Genre: Death Metal

Sehr geehrte Damen und Herren, sichern Sie Ihr Gepäck, nehmen Sie Ihre Plätze ein und stellen Sie das Rauchen ein. Zu Ihrer Rechten und Linken sehen Sie die Notausgänge. Doch die werden Ihnen nichts nutzen. Sind zugeschweißt. Falls Sie auf die Idee kommen, die Notbremse ziehen zu wollen, versuchen Sie es erst gar nicht, die Hebel sind nur Attrappen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde überrollen einen die Formation aus Pirmasens mit ihrem Death-Grind-Output „Microcosmic Chaos“ schier. Knüppel aus dem Sack wäre untertrieben. Drummer David prügelt, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Jungs um die beiden Gitarristen Thilo und Jens gehen dabei so schnell zu Werke, dass man gar nicht mehr beim hören hinterherkommt.

12274672_10153999726226549_8855471416733743708_nZerogod agieren dabei sehr riffbetont, nicht mal im Ansatz ist eine Solostruktur zu erkennen und die Gitarren hören sich des öfteren an wie ein Schwarm aufgebrachter Hornissen, die attackieren. Und wenn man dann zerstochen am Boden liegt, kommen Zerogod mal kurz im Panzerformat bedächtig angerollt und drehen ‚ne Ehrenrunde über deinem Kadaver. Das Bassgeschütz, bedient von Sänger Jakob, schnärrt wunderbar in bester Death-Metal-Manier mit viel Attack einher. Ich liebe diesen Basssound. Florian gibt dabei entweder Schreilaute von sich wie ein tollwütiger Dobermann, röchelt und grunzt sich einen ab.

Fazit: Ein Hammer geiles Album. Gibt mehr von diesem geilem Treibstoff!

Tracklist

1. Microcosmic Chaos
2. Schon HeimGEZahlt
3. Dead Man Switch
4. Honga III
5. Glory Denied
6. The Will to Disobey
7. Painfood
8. AlieNation
9. Breeding the Greeding
10. Galgenhügel
11. And it Came Worse

Text: Rock´n´Otte