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Interview mit :NEW DAMAGE zum Video „These Empty Walls“.

Wie waren die Dreharbeiten zum Video?
Insgesamt sehr cool! War ja auch unser erstes Video mit :NEW DAMAGE. Wir haben uns gedacht, dass wir jetzt endlich mal eins machen müssen, vor allem weil wir gerade unser neues Album veröffentlicht haben. Aber mal ganz ehrlich, der Dreh war so ziemlich das Härteste, was wir bisher gemacht haben; zumindest die Bandszenen. Wir haben sieben Stunden am Stück den Song immer und immer wieder performen müssen, was am Anfang durchaus Spaß machte und am Ende jedoch sehr schmerzhaft war! Der Nacken war steif am nächsten Tag! Sowas macht man ja nicht täglich. Aber wollen wir mal nicht jammern! Gehört schließlich dazu. Die Story haben wir an einem anderen Tag, an einem „lost place“ gefilmt. Wir können natürlich nicht verraten, wo das genau war. Piet, unser Hauptdarsteller, hatte diese Rolle mal vor Jahren auf der CD-Präsentation unserer letzten Platte gewonnen. Er wusste da lustigerweise gar nichts mehr von. Er spielt auch Schlagzeug in der Band Pavallion, mit der wir befreundet sind. Der Kontakt war also sowieso da.

Was wollt ihr mit dem Video erreichen? Gibt es einen besonderen Anlass dazu?
Der Anlass ist natürlich die Veröffentlichung unseres neuen Albums „Cosmodrome“, welches am 28.04. erschienen ist und ab dem 20.05 auch im Digital-Vertrieb erscheinen wird. Das Album erscheint unter Sunblast Records, ein neues kleines Indie-Label, von einem guten Bekannten von uns, der u.a. auch Gitarrist bei der Band Sunchair ist. Wir möchten, wie wahrscheinlich alle, unser Album mit dem Video etwas promoten. Außerdem ist es immer schöner, einen Eyecatcher zu haben. Ohne geht ja heutzutage schon fast nichts mehr. Das Video wurde übrigens von Julian von Meat Mystery gefilmt, geschnitten und nach bearbeitet. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Den Inhalt des Songs, also die Message, darf jeder für sich selbst herausfinden und interpretieren.

Wie ist das Album entstanden und was ist aktuell geplant bei euch?
Eine Frage, die man eigentlich nicht mal eben so beantworten kann. Von unserem letzten Album bis heute sind sieben Jahre verstrichen und eine Zeit lang haben wir auch immer mal wieder nicht mehr daran geglaubt, dass wir dieses Album noch zu Ende bringen. Nachdem wir unser letztes Album Ende 2009 herausgebracht haben, haben wir dieses erst einmal ca. 2 Jahre mit Livekonzerten promotet. Ab 2012 hieß es dann, wir arbeiten am neuen Album. Es entstanden Songs, die wir dann nach ca. 2 Jahren wieder fast alle vollständig in die Tonne gekloppt haben, weil sich große Unzufriedenheit breit machte. Wir brauchten erst einmal eine Zeit, um dies zu verarbeiten und fingen dann komplett von vorne an. Wir schrieben neue Songs und zwar auf eine andere Art und Weise als bisher. Wir haben diese in Kleinstarbeit vor produziert und die Songs nach und nach ausgearbeitet, bis sie uns voll überzeugt haben. Dabei haben wir mehr als je zuvor an kleinen Details gearbeitet. Natürlich haben wir in den letzten Jahren nicht ununterbrochen an der Platte gearbeitet. Vielmehr kamen immer wieder Sachen dazwischen, die uns aufgehalten haben. Teilweise lief da ein halbes Jahr gar nichts. Es gab Phasen, da stand in Frage, ob wir diese Band überhaupt noch weiterführen. Das wäre zumindest eine ehrliche Aussage. Die Gründe dafür sind vielfältig. „Life sucks“, wäre da jetzt mal die Kurzerklärung… haha. Aber letztendlich haben wir es doch auf die Kette bekommen und sind mit dem Ergebnis echt mehr als zufrieden. So hat man :NEW DAMAGE zumindest noch nicht gehört. Und jetzt wollen wir, natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten, das Album promoten und wieder vermehrt live spielen.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
In erster Linie ist es Metal mit verschiedensten Einflüssen aus unterschiedlichen Metal – Subgenres. Wir alle hören sehr unterschiedliche Formen des Metals. Und diese spiegeln sich denke ich auch im neuen Album wieder. Es sind Einflüsse aus Modern Metal, Prog Metal, Alternative Metal und klassischen Metalelementen. Shouts und Growling gibt’s bei uns genauso wie Cleangesang. Wonach wir letztendlich so klingen, soll am Ende der Hörer entscheiden. Es fällt uns persönlich schwer dies einzuordnen.

Vervollständigt bitte abschließend folgenden Satz: Musik ist für uns…
…in erster Linie Spaß und Lifestyle! Wir sind inzwischen davon ab zu hoffen mit der Musik was zu reißen. Da muss man realistisch sein. Dazu sind wir auch zu alt .. haha. Wer kann wirklich heute von Musik leben? Sehr wenige, das ist ja kein Geheimnis. Wir sind ja auch keine Mitte zwanzig mehr und haben alle unsere Jobs und Leben, die bestritten werden müssen. Dennoch, die Leidenschaft zum Musikmachen ist nach wie vor groß und wir nehmen, unter den bestehenden Umständen, gerne mit was geht. Wir alle haben noch unsere eigenen Projekte und anderen Bands. Unser Sänger singt u.a. noch bei der Old School Thrash – Metalband Assassin, unser Bassist und ich haben das Killing A Lion Projekt und unser Drummer spielt mit guten Freunden in einer Krautrock-Sessionband namens N-1.

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