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Cologne Metal Festival 2016

Zum 4. Mal fand das Cologne Metal Festival in Köln im Kulturbunker statt und lädt mit viel Platz die bekutteten Samstagsausflügler ein.

Der Starter des Festivals – die Kölner Thrash Metal Band Driven by Demons – spielt gut gelaunt und mit allerbestem Sound durch seine zugeteilte Zeit. Den fünf Mannen sieht man trotz der frühen Stunde um 13.00 Uhr mittags ihren Spaß an. Die darauf folgenden Everdyne machen mit lauten Thrash Metal dort weiter, wo Driven by Demons aufhören mussten. Die Jungs sind ebenfalls fit und haben sehr viel Bewegungsdrang auf der Bühne.

S.T.P.C. begeisterten im Anschluss mit Metal Hardcore. DSC_0480Nach dem ersten Song legten die Bergheimer (bei Köln) so richtig los. Ein Hammer Riff nach dem anderen. Ein Feuerwerk. Hornado steht für Heavy Metal und genau dieser wurde ausgiebig zelebriert. Die Bonner um Sänger Dave Laserchild beschalten den Bunker fachgerecht. Das ist Heavy Metal, so muss er gespielt werden. Das bei Jörmungand der Saal im Bunker voll war, braucht man eigentlich nicht zu erwähnen. Die Kölner Folk Metal Elite begeistert immer, auch an diesem Tag.

DSC_0566Auf Aeranea hatte ich mich im Vorfeld unheimlich gefreut. Die Female-Fronted-Metal Truppe geht unmittelbar in Kopf und Beine. Im Mittelpunkt steht bei Aeranea sicherlich die großartige Sängerin und sympathische Frontfrau Lilly Seth. Ein gelungener Auftritt! Und nun ist es soweit. Eine Band, die ich vorher nicht kannte und irgendwie an mir vorbei gegangen ist, was echt mies ist. Mit einer gewaltigen Ladung Energie, ging es mit Fucking Metal Grindcore von World Downfall weiter. Was für ein geiler scheiß.

Weiter ging es mit Thrash Metal von Shredhammer. Mit viel Druck und spielten Shredhammer eine erstklassige Show, bei der sich die Stimmung von Song zu Song verbessert, um dann in das letzte Stück zu gipfeln. Ein Headbangmarathon der besonderen Art. Ähnlich, jedoch ein wenig zahmer, geht es bei ANURYZM zu. Die Herren aus Libanon verleihen dem Festival mit ihrem Progressive Metal eine traditionelle und gewiss auch atmosphärische Note. Die Herren beherrschen ihre Instrumenten vortrefflich. Weiter ging es mit einer Thrash-Metal-Band aus Köln. Pripjat – vor zwei Jahren schon eine Klasse für sich. Und dies sind sie heute immer noch. Man muss sie Live erleben, um dieses zu verstehen.

Leider haben wir die letzten Acts nicht mehr Live erleben können. Doch mit gewiss, waren sie genauso Geil wie alle anderen davor. Das Cologne Metal Festival ist absolut kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich fest in unseren Festivalkalender festgesetzt. Ein muss.

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