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Das grüne Gras am Bismarkturm (Schnurlos Festival)

DSC_0273Das erste Schnurlos Festival am Bismarckturm in Hagen ist vorbei. Das Gras auf der Wiese vor dem historischen Bauwerk, kann wieder in Ruhe Wachsen.

Freitag (Tag 1)
Nach ca. 2 Stunden Anreise und den Aufbau des BlattTurbo Standes von ca. 1 Stunde, konnte für uns das erste Schnurlos Festival beginnen. Leider kamen wir erst zur dritten Band des Tages an. Daher bleibt die Live – Review´s zu Mr. Bongo,Vintage Pussy und die Band Max leider aus.

Mütze Liedermacher
Trotz Regen standen einige doch vor der Bühne und hörten Mütze Liedermacher aufmerksam zu. Auf der Bühne erschaffen Mütze Liedermacher einen besonderen einzigartigen Sound, der das Publikum bereits mitreißt Mit Mütze Liedermacher hat man einen guten Co-Headliner gefunden gehabt, der das Publikum wirkungsvoll auf den Headliner Chikasaw vorbereitet hat.

DSC_0266Chikasaw
Wer vor Mütze Liedermacher dachte, die Spannung vor einem Konzert könnte nicht größer sein, der stand wohl nicht vor Chikasaw wartend vor der Bühne innerhalb einer unglaublichen kleinen Masse an Leuten. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es endlich los, und Chikasaw betraten endlich die Bühne. Dass man auch New Wave // Post-Punk auch durch generell etwas leiseren Boxen bringen kann, bewiesen die Essener direkt nach ihrem ersten Track. Der erste Pogo, ließ nicht lange auf sich warten und Frontman Nils, zeigte direkt seine geniale Bühnenpräsenz. Auch die musikalische Perfektion war erste Sahne.

Damit beschlossen Chikasaw den ersten Festivaltag und machten definitiv Lust auf mehr! Insgesamt war der Freitag ein guter Tag bis auf die mittelschweren Regenschauern, wovon sich die Festivalbesucher nicht abschrecken ließen.

Samstag (Tag 2)
Nach einer überraschend erholsamen Nacht konnte der zweite Festivaltag starten. Nachdem die unendliche suche nach Zigaretten überwunden war und zwei Hamburger und eine Tasse Kaffee beim Imbiss „Kochlöffel“ die Kraftreserven wieder aufgefüllt hat, konnte es musikalisch weitergehen. Am heutigen Tage gab es eine interessante Auswahl an Bands. Heute waren Qu Rock, Stefan Otto, Rocco Konserve, Wohnraumhelden und Seven Sands (MOON) an der Reihe.

Qu Rock
Los ging es mit der Truppe von Qu Rock, die zur Freude des gesamten Festivals unter strahlendem Sonnenschein spielen durften. Der Hagener Musikers Oliver Quirinv behaupten sich mittlerweile seit mehreren Jahren innerhalb der Blues Rock Szene, wobei sie es trotz Potenzial bis jetzt nur zu kleinen Gigs gebracht haben. Ihr Auftritt beim Schnurlos Festival zeigt, dass Oliver und sein Weggefährte Steve Lausberg ihr Handwerk gut verstehen. Musikalisch wissen sie genau, wie sie überzeugen können.

DSC_0328Stefan Otto
Direkt im Anschluss haute dann Stefan Otto in die Saiten. Wer Stefan Otto und seinem Begleiter Bongo bisher noch nicht kannte, durfte sich auf einiges gefasst machen! Persönlich sah ich sie zum ersten Mal live und muss sagen, hat was. Es ist zwar nicht das knallende was ich so gerne höre, aber so ab und zu, geht das klar. Und mit dem was sie dort auf der Bühne hier im Burgenland Hagen zeigten, passte es genau richtig! Mit ihrem alles anderen als langweiligen Sound unterhielten sie ihr Publikum vom Feinsten und sorgten für die besondere Stimmung.

Rocco Konserve
Im richtigen Leben heißt „Rocco Konserve“ Nikola Placzek. Seine Jungs hat er 2012 gefunden und Tourt seitdem durch die Gegend. Natürlich durfte er zu seinem Heimspiel nicht fehlen. Verstecken müssen sich Rocco und seine Jungs mit ihrem Sound sicherlich nicht. Auf der Bühne legten sie heute einen klasse Auftritt hin.

WohnraumheldenDSC_0402
Ein interessanter stilistischer Wechsel vom etwas härteren Geklänge zu melodischen und dennoch kraftvollen Klängen mit Punkrock Einflüssen, der durchaus funktioniert. Wohnraumhelden haben ihren eigenen Stil manifestiert, der sehr kennzeichnend ist und einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Hut ab! Kein Wunder also, dass man schon vorher in etwa weiß, dass die Jungs eine geile Show hinlegen werden, die das Publikum zum Jubeln bringt und viel Bewegung in die Menge zaubert. Insgesamt ein sehr gelungener Auftritt, der sich sehen (und hören) lassen konnte – mehr davon!

Seven Sands (MOON)
Nach Wohnraumhelden war es endlich soweit: Headliner Zeit für Seven Sands. Was für die einen die Lieblingsband ist, ist für die anderen ein schnell verblassender Sound. Umso überraschender war die kraftvolle Darbietung gleich zu Beginn. Stimmlich lieferte Wolfgang eine starke Show ab. Leider waren ab und an zu viele Gitarrensolos mit zu Gange, was mir das Zuhören oft erschwerte. Generell dennoch eine geile Show von der eigentlich heißenden Band MOON.

Insgesamt war der zweite Festivaltag sehr unterschiedlich zu bewerten. Wettermäßig stand dieser Tag unter einem recht guten Stern als noch der Tag davor, was den Tag bedeutend angenehmer machte.