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Jörmungand – Von Wind und Schatten

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Genre: Pagan/ Folk Metal

Etwas, das schon in den frühen Minuten auffällt und sich durchs Album zieht, ist, dass Jörmungand bewusst und in gesundem Maß Klargesang, epische Dramatik und sehnsuchtsvolle Melodien einpflegen.

Schon nach den ersten Songs von „Von Wind und Schatten“ klappen aber die Kinnladen gehörig nach unten. Die Kölner setzen beim ihrem Album auf all ihre außerordentlichen Fähigkeiten, um ihre Naturbetrachtungen stilvoll in Szene zu setzen. Krachende, einnehmende Riffwände treffen auf mächtige Soundverschachtelungen, böses Gekeife auf charismatischen Klargesang (wie oben im ersten Satz schon angesprochen). Man hört hier auch heraus, dass der Songaufbau sehr kompakt und dicht ist, was man nur begrüßen kann.

Als Bonus hat die Band noch das 11-Minuten-Machwerk „Eis und Feuer“ (Game of Thrones) auf die Scheibe gepackt, wo Jörmungand einem endgültig ihre Bandbreite des Könnens zeigt.

Fazit: Insgesamt ist „Von Wind und Schatten“ ein Album mit Charakter und vielen großen Momenten.

Tracklist:

1. Intro
2. Erwachen
3. Horizont
4. Rübezahl
5. Mit dem Wind
6. Nacht des Raben
7. Sturm
8. Der Name des Windes
9. Wallhall
10. Der Schwarze Ritter
11. Eis und Feuer

Rock´n´Otte